Hoffnung

6. Biennale der Zeichnung, Metropolregion Nürnberg

Bruno Bradt

Hoffnung

Ausstellungseröffnung

Sonntag, 24. Januar 2021 – 11 bis 16 Uhr

Ausstellungsdauer

24. Januar bis 27. März 2021

Ausstellungsort

Neue Galerie des KVE
Hauptstr. 72, 91054 Erlangen

Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag 15 bis 18 Uhr, Samstag 11 bis 14 Uhr
Zusätzlich ist die Ausstellung an 4 Sonntagen von 11 bis 16 Uhr geöffnet.

Alle Öffnungszeiten stehen unter Vorbehalt der jeweils aktuellen CORONA-Vorschriften.
Bitte informieren Sie sich in den einschlägigen Medien.

Auch im CORONA-Lockdown tut sich aber etwas im Kunstverein Erlangen e.V.  Offiziell hätte am 24.01.21 eigentlich die 6. Biennale der Zeichnung in zehn verschiedenen Institutionen in der Metropolregion begonnen. Leider hat CORONA dabei allen einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Trotzdem hat der Künstler Bruno Bradt seine Ausstellung im Kunstverein Erlangen aufgebaut und so ist sie - auch wenn nur durch unser Schaufenster und auf YouTube https://www.youtube.com/watch?v=AEOKIJo-We8 - sichtbar.

In der Hoffnung, dass Galerien und Museen am 15.02. wieder öffnen können, hat der Kunstverein die Ausstellung schon jetzt bis zum 27.03. 2021 verlängert, so dass sie nicht nur eine Woche für Besucher zugänglich wäre (Ursprünglich war als Ausstellungende der 21.02.2021 geplant).

Zur Vita und Arbeitsweise von Bruno Maria Bradt

Bruno Maria Bradt wurde 1962 in Temeswar (Rumänien) geboren. Er beginnt früh zu zeichnen und besucht das dortige Kunstgymnasium. Er studiert an der Kunsthochschule in Klausenburg anfänglich Industriedesign. 1984 zieht er nach Deutschland und es folgt ein Studium an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg, Fachrichtung Grafikdesign. Eine freischaffende Tätigkeit als Künstler ist aufgrund der Verantwortung für die Familie vorerst nicht möglich. In den folgenden Jahren arbeitet Bradt als Grafikdesigner bei mehreren Unternehmen, dann als Artdirector bei Agenturen. Jahre später fällt die Entscheidung sich selbstständig zu machen. Seitdem ist Bruno  Maria Bradt als freiberuflicher Grafikdesigner in Fürth tätig.
Dank des Einkommens im Bereich der Werbung ist er in der Kunst frei und kann sich auf das fokussieren, was ihm wichtig ist: Das Zeichnen.

Bradt zeichnet mit Bleistift auf grauem Buchbinderkarton. Farbakzente werden mit Acrylfarbe oder Gouache gesetzt und mit Pastellkreide akzentuiert.
Impulse für seine künstlerische Arbeit ergeben sich durch Begegnungen mit Menschen. Daraus Ideen, die Gestalt annehmen in großformatigen Zeichnungen. Es geht um Menschen, denen man ihr gelebtes Leben im Gesicht ansieht. Menschen, die Kummer und Schicksalsschläge erlebt habe. Auch die Familie, sein Glaube und gesellschaftliche Themen wie Akzeptanz, Alter, Leid, Krankheit und Obdachlosigkeit finden sich in den Bildern. Dabei gelingt es Bradt Menschen in ihrer Würde und mit großem Respekt darzustellen. Botschaften in Form von ausgewählten Texten, hineingeschrieben in seine Zeichnungen, setzt Bradt gezielt ein um seine Bildaussage zu unterstreichen und stellt so eine ganz neue Verbindung her.